Welche Farben machen gute Laune?

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Die amerikanische Autorin Karen Haller beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Einfluss der Farben auf unser Verhalten. Ihr Buch über die Farbpsychologie, „The Little Book of Colour“ ist 2019 erschienen und wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Sie verrät uns, was Sie über Farben wissen müssen und wie Sie Ihre Stimmung mit Farben positiv beeinflussen können. Unser Designstudio, das seit 2005 exklusive, leuchtende Farben für unsere Kollektionen entwirft, war von ihrer Analyse beeindruckt.

„Es handelt sich […] um eine der faszinierendsten Eigenschaften der menschlichen Gattung. Wir können unser Aussehen jederzeit ändern und uns für eine beliebige Farbe entscheiden. Kein anderes Lebewesen kann einfach den Schrank öffnen und sich jeden Tag mit neuen Federn schmücken […]. Farben sind wie ein Zauberstab. Wir können sie nutzen, um unsere Laune aufzuheitern.“

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Fröhlicher Frühling, geruhsamer Sommer, verwurzelter Herbst und minimalistischer Winter

Das Prinzip der Farbharmonie wurde bereits von der Psychologin Angela Wright belegt. Sie hat unterschiedliche Farbkombinationen in vier Farbgruppen unterteilt, wobei die Farbtöne innerhalb jeder Gruppe miteinander harmonieren, jedoch nicht zu den Farbtönen der anderen Gruppen passen.

Die erste Farbgruppe hat Karen „fröhlicher Frühling“ getauft. Sie umfasst leuchtende, dynamische Farbtöne wie Wassermelone, Aprikose, Himmelblau, Flieder oder Sonnengelb, jedoch kein Schwarz. Die zweite Gruppe, „geruhsamer Sommer“, enthält kalte, auf Blau basierende Farbtöne wie Magenta, Pflaume, Puderblau, Malve, Perlweiß oder Bordeaux, die Entspannung und Gelassenheit vermitteln. Die dritte Gruppe, „verwurzelter Herbst“, umfasst warme, auf Gelbtönen basierende Farben wie Olivgrün, Entenblau, Aubergine, Rostbraun oder Schokolade, durchsetzt  mit einem Hauch von Schwarz. Sie vermitteln Energie und zugleich Verankerung, wonach wir uns oft sehnen. Die vierte und letzte Gruppe, „minimalistischer Winter“, ist reich an kalten, auf Blau basierenden Tönen, die zusammen mit Zitronengelb, Scharlachrot, Pistaziengrün, Anthrazit und Pink eine minimalistische Optik schaffen.

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Die richtigen Farben machen im Nu gute Laune

Der Trick besteht darin, die Farben zu finden, die in uns unsere Lieblingsfarbe heraufbeschwören. Wenn Sie mehrere Lieblingsfarben haben, müssen Sie sich fragen, zu welchem Zeitpunkt Sie diese am besten tragen sollten. Beachten Sie dabei, dass bestimmte Farbtöne im Handumdrehen für Schwung sorgen: Rot motiviert, Pink gibt Sicherheit, Blassrosa animiert dazu sich selbst zu verwöhnen, Gelb stärkt das Selbstbewusstsein, Orange ist fröhlich und verspielt, Braun symbolisiert Verankerung, Dunkelblau fördert die Konzentration, Türkis weckt den Geist, Dunkelgrün besänftigt, Violett lädt zur Selbstbesinnung ein, und Weiß steht für Ordnung und Klarheit. Ein letzter Tipp: Behalten Sie im Bewusstsein, dass Schwarz bei einem romantischen Date zwar glamourös wirkt, jedoch als kalt und unnahbar empfunden werden kann. Magenta hingegen, ein schillerndes, feminines Pink, verlangt Respekt und strahlt Unabhängigkeit aus, während Grau eher Zurückhaltung und Vorsicht vermittelt. Viel Vergnügen mit dem Spiel der Farben!

Das AMV Journal ist ein Ort, der sich der Begegnung, Entdeckung und dem Reisen widmet. Jede Woche vibrieren Sie im Rhythmus der Favoriten, Porträts und Inspirationen von American Vintage und seinem Designstudio.

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