Die 10 Finalisten Foto 2018

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Unter dem Vorsitz von Bettina Rheims verkündete die Jury die zehn Talente im Rennen um den Hyères Festival Photography Prize. Hier sind sie:

Pascale Arnaud – Frankreich
Mit ihrer 21-teiligen Fotoserie „Emerging Adulthood“ thematisiert die junge Fotografin mit einem Diplom der Gobelins-Schule die Frage nach dem Übergang von Jugendlichen ins Erwachsenenalter vor dem Hintergrund eines dichten, grauen Nebels

Laetitia Bica – Belgien
Inspiriert von ihrer Begegnung mit dem Verein Créahm präsentiert die Lütticherin und Absolventin der Kunsthochschule Saint-Luc eine ausgefallene Serie mit dem Titel „Cream“, die das Projekt des Vereins widerspiegelt: die Aufdeckung der Kunstformen geistig behinderter Menschen.

Teresa Eng – Kanada
Mit der Serie „China Dream“ (der berühmte Slogan von Präsident Xi Jiping) zeigt Teresa zwei Horizonte ihrer Identität. Die Tochter chinesischer Einwanderer nach Kanada und Absolventin der Emily Carr University in Vancouver begibt sich auf eine autobiografische Reise, die zwischen Traum und Wirklichkeit oszilliert.

Sarah Mei Herman – Niederlande
Dank „Touch“ spricht Sarah die neuen Generationen an. Sie absolvierte das Royal College of Art in London und die Royal Academy of Fine Arts in La Hague, traf die lokale Jugend von Xiamen und verewigte die jungen Paare und Freunde, denen sie auf dem künstlerischen Campus begegnete.

Allyssa Heuse – Philippinen
In ihrer Serie „OÏ“ suggeriert Allyssa Sex auf schräge oder gar absurde Weise. Als Absolventin der Gobelins-Schule versucht sie, dieses Tabuthema durch Klischees zu entweihen, die die Codes der Fotografie durchkreuzen und der Interpretation freien Lauf lassen.

Jaakko Kahilaniemi – Finnland
Der gebürtige Finne, Absolvent der Schule für Kunst, Architektur und Design an der Aalto Universität in Helsinki, präsentiert eine Serie mit dem Titel „100 Hectares of Understanding“. Wie ein Ethnologe versucht er, diesen riesigen Wald zu beschreiben, den er im Alter von 8 Jahren geerbt hat.

Csilla Klenyánszki – Ungarn
Als Absolventin der Willem de Kooning Academy in Rotterdam präsentiert die Künstlerin und Mutter eine Serie mit dem Titel „Säulen der Heimat“. Konzipiert als Choreographie in ihrer Freizeit, nähert sich diese auf humorvolle Weise der Zeit, die läuft und nicht aufholt.

Sanna Lehto – Finnland
Wie ein fotografisches Herbarium beweist Sanna, dass Mensch und Natur eins sind in ihrer Serie „Morphologien“. Die Absolventin der Schule für Kunst, Architektur und Design an der Universität von Aalto tauscht die Unschuld der Blumen aus, um sie auf die Oberfläche der Gesichter in Bildern zu übertragen, die manchmal erröten, manchmal erblassen.

Eva O’Leary – Irland
Nachdem sie in den Vereinigten Staaten in Happy Valley aufgewachsen war, errang Eva zwei Abschlüsse, in CalArts und Yale. In ihrer Serie „Spitting Image“ zeigt sie die jugendliche Verletzlichkeit, indem sie auf einem blauen Hintergrund das Porträt von jungen Mädchen aus ihrer Heimatstadt zeichnet.

Aurélie Scouarnec – Frankreich
„Anaon“ ist eine fotografische Untersuchung, die von Aurélie, einer autodidaktischen Fotografin und Logopädin, durchgeführt wird. Mit diesem phantasmagorischen Bericht möchte sie das Fortbestehen alter Riten und Geschichten in den Felsmassiven der Monts d’Arrée in Finistère hervorheben.

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